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Porzellanfabrik in Stružná 

Stružná ist die neue Bezeichnung für die alte Steingut- und Porzellanfabrik in Gieshübel. Sie entstand im Jahre 1803 und zählt zu den ältesten bei uns. Nach dem sich einige Besitzer wechselten, begann sich die Produktion so um 1816 zu entwickeln und erweitern. Die Pächter Josef Schmellowsky und Benedikt Knaute haben die Scherbenqualität erhöht, die Ausführung der Form und das Dekor verbessert. Im Jahre 1840 hat die Firma 55 Angestellte beschäftigt und das Porzellan aus Gieshübel war für seine hervorragende Qualität und schönes Dekor nicht nur am heimischen Markt, sondern auch im Ausland gefragt. Die Ware wurde vor allem nach Polen, Russland und in die Türkei exportiert.

Die Fabrik hatte auch eine eigene Steindruck- und Kupferdruckpresse. Mit der steigenden Produktion ging aber das Kunstniveau vom Sortiment zurück und am Ende des 19. Jahrhunderts ging die Fabrik auf die Massenproduktion von Gebrauchsgeschirr über.

Im Jahre 1945 wurde die Porzellanfabrik verstaatlicht und im Jahre 1958 in die Fachdirektion Karlovarský porcelán Betrieb Dalovice (Dallwitz) eingegliedert worden unter der Beizeichnung Trennbetrieb Stružná. Die Porzellanfabrik ist im Jahre 1998 geschlossen worden.