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Porzellanfabrik in Aich (Doubí) 

Aicher PorzellanDie Fabrik in Aich (tschechisch Doubí) hat im Jahre 1849 der Prager Bürger Johann Möhling, der Schwiegersohn von Georg Lippert, also auch der Mitbesitzer der Porzellanfabrik in Schlaggenwald gegründet. Im Schlaggenwald ist es nämlich zwischen ihm und dem anderen Mitbesitzer August Haas zu Uneinigkeiten gekommen, die Möhling mit dem Verkauf seines Anteiles an Haas löste und die Porzellanfabrik in Aich gründete. Die Fabrik, in der Möhling selbst als Modellbauer gearbeitet hat, hat er im Jahre 1860 dem A. C. Anger verkauft, der sie bis 1901 besaß, als sie in den Besitz der Firma Ludwig Engel und Sohn überging. Nach dem I. Weltkrieg, im Jahre 1922, wurde die Porzellanfabrik Bestandteil des Konzerns EPIAG.

In Aich wurde Porzellan von hoher Qualität hergestellt, das Niveau aus dem künstlerischen Gesichtspunkt war aber nur durchschnittlich. Vor allem wurde Geschirr gewöhnlicher Formen produziert, also die beliebten Rokokoformen mit einem ziemlich schematischen, größtenteils Blumendekor. Sehr beliebt waren Dosen in einer Form von Obst, Blumen oder von Krinolinendamen. Genrefiguren mit Glasur oder nur in Biskuit wurden in einigen Fällen nach eigenen Entwürfen von Johann Möhling oder nach Entwürfen aus Meißen ausgeführt.