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Unsere Region auf Briefmarken
Durch die Porzellanlandschaft
Archäologie
Die Region in Mythen und Sagen
Briefmarken mit der Thematik Kurwesen 

Briefmarke KarlsbadBriefmarke MarienbadDie allererste tschechoslowakische Briefmarke mit einem Motiv aus der Karlsbader Region war in einer Serie von vier Briefmarken vom 2. April 1951 unter der Bezeichnung Tschechoslowakische Kurorte. Entworfen wurden sie von Z. Pokorný, die grafische Gestaltung und Gravur führte Jindra Schmidt aus. Die Marken wurden im Stahlstichdruckverfahren von flachen Platten mit einer Rahmenzähnung von 13¾ gedruckt.
Unserer Region gehörten hiervon zwei Marken. Auf der Marke der Katalognummer LT 33 mit einem Nennwert von 6,- Kčs war ein Flugzeug sowjetischer Produktion IL 12 über der Kolonnade von Karlovy Vary (Karlsbad). Auf der Marke LT 35 im Wert von 15,- Kčs war noch ein IL 12, diesmal über der Kolonnade in Marienbad.

Briefmarke MarienbadBriefmarke KarlsbadEin weiteres Kurbadmotiv erschien auf einer Serie von vier Briefmarken aus dem Jahre 1956, wiederum mit der Bezeichnung Tschechoslowakische Kurorte. Den Entwurf der Marken schuf M. Stretti. Die Marken wurden im Stahlstich-Rotationsverfahren mit einer Rahmenzähnung von 11¼ gedruckt.
Auf der Marke der Katalognummer 873 im Wert von 30 Heller ist der Blick auf die Sprudelquelle und Kolonnade in Karlsbad. Diese Marke gravierte J. Mráček. Aus der Ansicht ist klar, dass der Künstler eine künstlerische Lizenz verwendete, da sich die Sprudelquelle nicht vor der Kolonnade befindet.
Auf der Marke 874 im Wert von 45 Heller ist die Halle der Kreuzquelle mit der Büste von J. J. Nehr (1752 - 1820) aus Marienbad abgebildet.

Ersttagsbriefumschlag

Zu diesen Marken wurde bereits ein Ersttagsbriefumschlag (First Day Cover = FDC), frankiert mit allen marken der herausgegebenen Serie, emittiert. Das Motiv des FCD ist ein Kurtrinkbecher, hinter dem die Sonne mit der Aufschrift leuchtet - Zur Gesundheit in die tschechoslowakischen Kurbäder.


Briefmarke Marienbad 1958Briefmarke Karlsbad 1958Weitere Marken waren in einer Sechs-Markenserie vom 25. Juni 1958 erneut mit der traditionellen Bezeichnung Tschechoslowakische Kurorte, gedruckt im Stahlstich-Rotationsverfahren und mit einer Rahmenzähnung von 11¾ : 11½. 
Auf der 30-Heller-Marke der Katalognummer 1003 ist traditionell Karlsbad mit seiner Kolonnade der tschechoslowakisch-sowjetischen Freundschaft abgebildet. Auf der Briefmarke ist die Aufschrift Karlovy Vary und die Jahreszahl 1358 - 1958 (Gründung der Stadt, Bruschius). Den Entwurf der Marke schuf V. Šprungl und die Gravur B. Roule. 
Auf der Briefmarke im Wert von 60 Hellern mit der Nummer 1005 ist die Kolonnade der Karolinenquelle in Marienbad. Die Aufschrift auf der Briefmarke ist Mariánské Lázně mit der Jahreszahl 1808 - 1958. Den Entwurf dieser Marke erstellte K. Tondl und die Gravur J. Mráček.

BriefumschlagAuch diese Serie hatte ihren Ersttagsbriefumschlag (FDC). Auf dem Motiv ist eine Sprudelquelle abgebildet, aus der ein Paar in zeitgenössischen Trachten heilsames Wasser schöpft. Das Bild ist durch die Aufschrift Tschechoslowakische Kurorte ergänzt.

 

Briefmarke KarlsbadIm Jahre 1962 wurde in Prag die Weltausstellung der Briefmarken veranstaltet. Daher wurde am 23. Oktober 1962 die Elf-Markenserie mit der Werbung für dieses Ausstellung herausgegeben. Die Marken wurden im Stahlstichdruckverfahren von flachen Platten und mit einer Rahmenzähnung von 11¾:11¼ gedruckt.
Auf der Briefmarke 1209 im Wert von 60 Hellern sind eine Durchsicht zwischen den Säulen der traditionell dargestellten Kolonnade der tschechoslowakisch-sowjetischen Freundschaft und ein typischer Kurtrinkbecher abgebildet.

BriefumschlagAuch diese Marke ist auf einem FDC, und zwar mit der Dreikronenmarke. Auf dem Umschlag ist eine Federzeichnung des Altstädter Rathauses mit der Aufschrift Weltausstellung der Briefmarken PRAGA 1962.

 

Briefmarke KarlsbadDie Karlsbader Kolonnade erschien auch auf der bislang letzten Marke mit einem Kurbadmotiv vom 21. August 1967. Vor der Kolonnade ist symbolisch die Sprudelquelle in der Gestalt herausgeführt, die sie in den Jahren 1940 – 1967 hatte, indem sie provisorisch von einem Holzbau mit einem Gewölbe aus offenen Rippen nach einem Entwurf von H. Schnabl umgeben und überdacht war.
Die Marke wurde anlässlich der V. Sport- und Kulturfestspiele der Mitarbeiter des Fernmeldewesens in Karlsbad herausgegeben. Den Entwurf erstellte J. Lukavský und die Gravur B. Houska. Gedruckt wurde sie in Kombination des Stahlstich-Rotations- und Tiefdruckverfahrens mit einer Rahmenzähnung von 11¼ : 11¾. Ihr Wert betrug 30 Heller und sie hatte die Katalognummer 1625. 

ErsttagsbriefumschlagAuf dem herausgegebenen Ersttagsbriefumschlag ist ein Postrohr herausgeführt, in dessen Innern das Fernmeldezeichen befindlich ist, ergänzt durch die Aufschrift V. Sport- und Kulturfestspiele der Mitarbeiter des Fernmeldewesens in Karlsbad 1967.