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Skoky – Wallfahrtskirche 

(Maria Stock) Verschwundener Ort und eine Kirche mit Bleiverglasungen, die Jungfrau Maria und die Hl. Elisabeth darstellen. Sie steht an der Talsperre Žlutice am Fluss Střela.

Skoky - Kirche Skoky - Kirche Skoky - Bleiverglasung in der Kirche

Geschichte und Gegenwart

Die Ansiedlung Skoky (Mariastock), die sich am Rande der heutigen Talsperre Žlutice erhebt, entstand im 18. Jahrhundert ringsum die neu erbaute Kirche Mariä Heimsuchung. An der Wende des 20. Jhds. gab es in Maria Stock 26 Häuser mit 144 Einwohnern, einer Einklassenschule, Pfarre und Mühle (Ottos Konversationslexikon). Heute gibt es in der Ortschaft lediglich ein paar halbverfallene Wirtschaftsgebäude und einen verlassenen und völlig verwilderten Friedhof.

Skoky bei Eger - KircheIn der Ansiedlung steht auch noch die einschiffige Barockkirche Mariä Heimsuchung, die in den Jahren 1736 bis 1738 anstelle einer noch älteren Kapelle errichtet wurde. Ein mächtiger Kirchenbau mit einem rechteckigen Presbyterium, mit einer zweitürmigen Vorderfront und Eisentor mit Sternmotiven im Diagonalgitter, das jedoch fast völlig Vandalismus zum Opfer fiel. Durch die häufigen „Feldzüge“ von Vandalen und Kirchenräubern blieb kaum etwas von der Innenausstattung der Kirche bewahrt.

Im Buch „Kunstdenkmale von Böhmen“ aus dem Jahre 1980 ist über die einzigartige Ausstattung der Kirche zu lesen: Der Hauptaltar aus dem Jahre 1760, mit einem auf vier gewundenen Säulen ruhendem Baldachin. Hinter dem Altar kulissenartig angeordnete Holzwände mit Engelstatuen und Heilig-Geist-Taube. An der dritten Wand das Bild der Wallfahrtsmadonna (Kopie des Gemäldes von P. Marie Pasovská) aus dem Jahre 1717 vom Theusinger Maler J. W. Richter. An den Seiten des Altars die Statuen des Hl. Zacharias und der Hl. Elisabeth, der Seitenaltar aus dem Jahre 1760. Im Innern der Kirche die Gemälde des Hl. Joseph, des Hl. Johann von Nepomuk, des Hl. Wenzel und eine Kopie eines Marienbildes aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Die Statuen des Hl. Wenzel, der Madonna, der Hl. Anna und des Hl. Johann von Nepomuk. Kanzel aus der Zeit um 1760 mit dem Relief Mariä Verkündigung, reich verzierte Kirchenbänke und Beichtstuhl.

Skoky - GemeindeZu Wallfahrten werden für kurze Zeiten manche Plastiken und Gemälde aus dem Tepler Kloster hier her gebracht. Der Wallfahrtsort ist seit 1717 bekannt, als hier ein hiesiger Gutsbesitzer eine kleine Kapelle zur Verehrung der Hilfreichen Jungfrau Maria erbauen ließ. Zahlreiche Wunder und Wunderheilungen machten den Ort so berühmt, dass die Wallfahrtsmessen bis in die Gegenwart überlebt haben. Die Wallfahrtstraditionen kamen nicht einmal im Ersten und Zweiten Weltkrieg und zu sozialistischen Zeiten zum Erliegen, als die Anfahrtsstraße von der Talsperre Žlutice überflutet wurde.

Die Kirche wurde von der Nationalen Denkmalschutzbehörde leider nicht in die Liste meistbedrohter und ungenutzter immobiler Denkmale der Tschechischen Republik aufgenommen. Gegenwärtig findet eine Wohltätigkeitssammlung zur Rettung des Objekts statt.

In den letzten zehn Jahren wurde die Kirche ein paar mal von Einbrechern und Kirchenräubern ausgeraubt, ohne dass ihre Substanz ernstlichen Schaden genommen hätte. Zuletzt im Jahre 2006, als hier Einbrecher Kupfer stahlen und dabei einen Schaden in Höhe von 5 Millionen Kronen anrichteten. Zur Rettung des Wallfahrtsortes Maria Stock, bzw. Skoky wurde eine öffentliche Sammlung ausgeschrieben.

Links:

http://www.prirodakarlovarska.cz/
http://www.skoky.webzdarma.cz/
http://www.hrady.cz/index.php?&OID=1449
http://www.zanikleobce.cz/index.php?lang=d&zdroj=280
http://www.touzim.cz/index.php?menui=6&src=doc&srci=177&PiD=f8637958a935a22b1b752257a9d4698d