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Natürliche Sehenswürdigkeiten
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Mnichovské hadce (Einsiedler Serpentinite) 

Haltestelle des Lehrpfads bei Pluhův bor (Pflug'sche Heide) Das Gebiet zwischen den Orten Prameny (Sangerberg) und Mnichov (Einsiedl) ist aus naturwissenschaftlicher Sicht der interessanteste Teil des LSG Slavkovský les (Kaiserwald). Die Lokalität mit dem überhaupt ausgedehntesten Serpentinitkomplex ist unter dem Namen Mnichovské hadce (Einsiedler Serpentinite) bekannt, Geologen und Botaniker wiederum gebrauchen eher die Bezeichnung ‚Raušenbašská lada‘ Normalbesucher gewinnen häufig den Eindruck, dass es hier nichts Besonderes zu sehen gibt, aber das Gegenteil ist der Fall. An Serpentinitaufschlüssen gedeihen seltene Pflanzengesellschaften mit dem unauffälligen Miereblättrigen Hornkraut, das sonst nirgendwo auf der Welt vorkommt. Außerdem sind hier auch zahlreiche Zeugnisse einer früheren dichten Besiedlung und der Nutzung des hiesigen Naturreichtums zu erkennen.

Der natürlicher Komplex der Raušenbašská lada umfasst die gesamte Südhälfte eines mächtigen Kammes aus Serpentinit (bzw. Schlangenstein), der den zentralen Teil des größten Gebietes seiner Art in der Tschechien bildet und unter dem Begriff ‚Mnichovské hadce – Einsiedler Serpentinite‘ bekannt ist. Der natürliche Komplex schließt an den weiter nördlich gelegenen Teil des Serpentinit-Kammes Pluhův bor (Pflug'sche Heide)  und Dominova skalka (Domin-Felsen) an, die von der Bachaue des Pramenský potok getrennt sind. Das Gebiet umfasst auch die Reservate ‚Vlček‘ (Wolfstein) und Planý vrch (Einsiedler Heide). In der weiteren Umgebung befinden sich einige weitere Sehenswürdigkeiten, wie z.B. das jsou Reservat Křížky (auch Drei Kreuze gennant), Upolínová louka (Trollblumenwiese), Dlouhá stoka (Flossgraben), Novoveská kyselkaoder Grünská kyselka.

All diese Orte sind durch Informationstafeln gekennzeichnet und durch einen Lehrpfad miteinander verbunden. Dieser Lehrpfad ist allerdings nicht als klassischer Lehrpfad konzipiert, wie man sie von Kladská (Glatzen) oder Soos her kennt. Er führt zum größten Teil über Asphaltstraßen, deshalb ist er auch für Radtouristen ageeignet; die einzelnen Abschnitte des Lehrpfades kann man zudem auch separat absolvieren. Der Lehrpfad ist 9 km lang und ist mit 9 Informationstafeln ausgestattet.