Skip Navigation Links
Navigationslinks überspringen
Česky
Deutsch
English
Español
Français
Italiano
Pусский
Navigationslinks überspringen
TOP TEN
Unterkunft Karlovy Vary Region
Praktische Informationen
Kulturinstitutionen
Museen
Galerien und Orchester
Theater
Sternwarte
Stadtbibliothek
Das Kurwesen
Natur
Touristische Ziele
Auf geschichtlichen Spuren
Der Mensch ändert das Gesicht der Landschaft
Aktive Bewegung
Wissenswertes
Fotogalerie
Virtuelle Besichtigung der Region
Museen 

Bezirksmuseum der Region Karlovy Vary, p.p.
Museum Karlovy Vary
Zámecký vrch 22
360 01 Karlovy Vary
tel.: 353 224 433-4

sekretariat@kvmuz.cz 

Museum Karlovy Vary

Das Museum in Karlovy Vary wurde im Jahre 1865 als einheitliche Einrichtung von Museum, Städtischer Bibliothek und Archiv gegründet. Schon damals wurden von Karlsbader Sammlern umfangreiche Kunstsammlungen und Sammlungen historischer Zeugnisse typischer Karlsbader Gewerbe angelegt. Ab 1876 wurde dann das Privatmuseum des Kupferstechers Anton Pitroff, eines begeisterten Sammlers zugänglich gemacht, dessen Sammlungen später ins Karlsbader Museum eingereiht wurden. Im Jahre 1937 erwarb das Museum einen Teil der Sammlungen von Dr. Becher sowie eine Sammlung von Schützenscheiben und Trophäen des Schützenvereins.

Bezirksmuseum der Region Karlovy Vary, p.p.
Museum Cheb
nám. Krále Jiřího z Poděbrad 493/4
350 11 Cheb
tel.: 354 422 292

sekretariat@muzeum.cz

Museum Cheb

Im ehemaligen „Stadthaus“, einem der ältesten Patrizierhäuser am Stadtplatz von Cheb - nach seinem berühmtesten Bewohner auch Pachelbelhaus genannt - wurde am 15. Mai 1874 das Egerer Museum eröffnet, das hiermit zu den ältesten Regionalmuseen in Böhmen gehört. Mit einem Fundus von annähernd 100 000 Ausstellungsstücken, einem umfangreichen sekundären Dokumentationsfonds zur Geschichte des Egerlandes und mit seiner großen Studienbibliothek ist es einer der wichtigsten Museumseinrichtungen in ganz Westböhmen. In einer neuen kunsthistorischen Ausstellung lernen die Besucher die bewegte Geschichte der Stadt und gesamten Region kennen, wobei sie reiche kunstgewerbliche Sammlungen zu Gesicht bekommen, u.a. auch das Egerer Antependium – eine perlenverzierte Altarstickerei aus dem 14. Jhd., des Weiteren gotische und barocke Plastiken und das Beispiel einer Egerer Reliefintarsie mit Abend-, Morgen-, Tag- und Nachtallegorien aus der Werkstatt von J.K. Haberstumpf. Zu den repräsentativen Ausstellungsstücken gehören bewahrt gebliebene Teile des Altars aus dem nahen Ostroh (Seeberg) vom Ende des 15. Jahrhunderts, bestehend aus der Plastik „Beweinung Christi" und den Altarflügeln mit Tafelmalereien, die Szenen des Leidensweges Jesu Christi darstellen.

Bezirksmuseum der Region Karlovy Vary, p.p.
Museum Sokolov
Zámecká 1
356 01 Cheb
tel.: 352 623 930

muzeum@muzeum-sokolov.cz

Museum Sokolov

Dieses Museum wurde in Sokolov (Falkenau) schon im Jahre 1934 vom hiesigen Museumsverein mit Sitz in diesem Objekt am Rande des Alten Platzes gegründet. Nach dem 2. Weltkrieg siedelte es dann ins Schloss über, nachdem dieses aufhörte, als Kaserne zu dienen. Im Jahre 1982 wurde das Museum zum Stadtmuseum umfunktioniert, ab 1984 hatte es das Statut eines Kreismuseums inne. Im Jahre 2003 wurde es als Bezirksmuseum Sokolov dem Wirkungskreis der Karlsbader Region unterstellt. 1998 wurde dann eine Außenstelle des Museums in Krásno in Betrieb genommen und im Jahre 2001 eine weitere im Ort Horní Slavkov. Am 1.1. 2007 kam es dann zum Zusammenschluss der Museen Karlovy Vary, Cheb und Sokolov zu einer einzigen Institution - dem Bezirksmuseum der Region Karlovy Vary.

Städtisches Museum Františkovy Lázně
dr.Pohoreckého 8
351 01 Františkovy Lázně
tel.: 354 542 344

Städtisches Museum Františkovy Lázně

Die Anfänge des Museums gehen auf das Jahr 1912 zurück, als eine hiesige Bürgervereinigung die Einwohner von Franzensbad zu Spenden historischer Gegenstände zu Gunsten eines künftigen Museums aufrief. Diese Initiative wurde auch vom damaligen Franzensbader Bürgermeister Eugen Loimann unterstützt, der die ganze Angelegenheit im Juni 1913 der Kompetenz der Stadt unterstellte, was der offiziellen Gründung des Stadtmuseums gleichkam, das fortan im Kurhaus Aeskulap in der Schillerstraße (heute Americká) siedelte. Nach dem Ende des 1.Weltkrieges nahm sich der namhafte Regionalforscher Alois John der Leitung des Museums an, der in den 30er Jahren entsprechende Ausstellungsräume hinzugewann, die es erlaubten, die Sammlungen in ein wirkliches Museum umzuwandeln. Im 2. Weltkrieg wurde das Museums aufgelöst und die Sammlungen verschwanden. Im Jahre 1957 machte man wieder daran, museale Gegenstände und Archivale anzusammeln und im Jahre 1958 zog das wiedergeborene Museum in sein heutiges Domizil in der Dr. Pohorecký- Straße um. Außer den umfangreichen Sammlungen der Ausstellungen, die die Geschichte der Stadt und des Kurwesens dokumentieren, beherbergt das Gebäude darüber hinaus die Direktion des Museums, seinen Geschäfts- und ökonomischen Bereich, eine historische Abteilung und eine Fachbibliothek.
Das Museum verfügt heute über ca. 7000 Exponate.

Städtisches Museum Mariánské Lázně
Goethovo náměstí 11
353 01 Mariánské Lázně
tel.: 354 622 740

muzeum@muzeum-ml.cz

Museum Mariánské Lázně

Das Museum siedelt im ältesten Gebäude des historischen Kerns von Marienbad. Dabei geht es um ein bedeutendes Baudenkmal vom Anfang des 19. Jahrhunderts und ein letztes bewahrt gebliebenes Zeugnis der Stadtbebauung aus Zeiten der Stadtgründung. Das Haus wurde im Jahre 1818 als Pension „Goldene Traube“ für Kurgäste errichtet. Im Jahre 1823 weilte hier Johann Wolfgang Goethe, an dessen Besuch eine plastische Bronzegedenktafel (über dem gewölbten Eingang) und eine neu eröffnete, überarbeitete und verbesserte Ausstellung im 1. Stock des Gebäudes erinnert.
Das bereits im Jahre 1887 gegründete Museum befindet sich seit 1953 in diesem Gebäude. Mit der Zeit wurden hier die gesamten Museumssammlungen der Marienbader Region zusammengezogen. In den Jahren 1975 - 1979 fand eine Rekonstruktion des Objekts statt, wobei anstelle des Hoftrakts ein neuer, einstöckiger Anbau für Ausstellungsräume samt Vorführungs- und Vortragssaal errichtet wurde. Zu einer erneuten Rekonstruktion des Objekts kam es in den Jahren 1998 - 1999.
Teil des Museum ist außerdem ein "Geologischer Park", der sich auf einer Fläche von nahezu 10 ha in unmittelbarer Nachbarschaft zum Museumsgebäude ausdehnt.

Museum Aš Volkskunde- und Textilmuseum
Mikulášská 3
352 01 Aš
tel.: 354 525 195

info@muzeum-as.cz

Museum Aš

Das Museum Aš ist eine Beitragsorganisation der Stadt Aš (Asch) und befindet sich in der Nähe der St. Niklaskirche auf der gleichnamigen Anhöhe in Aš.
Das Ascher Museum wurde im Jahre 1892 gegründet. Zu sehen waren damals vor allem Keramik, Möbel, Trachten, Waffen, Gemälde, Bücher und von Ascher Bürgern gewidmete Sammlungen, die fortwährend von hiesigen Bürgern und Fabrikanten zu den bestehenden Sammlungen beigesteuert wurden. Sein heutiges Aussehen erhielt es im Jahre 1966, als es in das rekonstruierte Schlösschen umzog, dass von Fabrikant Unger anstelle des abgebrannten Zedwitz-Schlosses auf dem Niklasberg (Mikulášský vrch) erbaut wurde.
Im Jahre 1986 wurde im Museum Aš eine modern konzipierte Textilausstellung eröffnet, die die Entwicklung der Textilherstellung im Ascher Ländchen dokumentiert – von ältesten Spinn-, Web-, Strick-, Färb- und Appreturverfahren bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts hinein. Die ausgestellten Web- und Strickmaschinen werden in einem betriebsfähigen Zustand erhalten.
Die Ausstellung ist heute auch eine Erinnerung an die nach der "Samtrevolution" zusammengebrochene Textilindustrie in Aš und Umgebung. Die im Jahre 1988 eröffnete Ausstellung “Geschichte von Aš ” zeigt die entscheidenden geschichtlichen Meilensteine des Ascher Ländchens auf – von der ersten schriftlichen Erwähnung im Jahre 1270 bis hin zur Beendigung der autonomen Entwicklung des Ascher Ländchens kraft Mediatisierung („Temperament-Punkte“) durch Maria Theresia im Jahre 1775.
Auch die Entwicklung des Handwerkes im Ascher Ländchen vom 17. bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts wird anschaulich dargelegt. Die Sammlungen ergänzen Möbel, Porzellan, Glas und Gemälde aus dem 17. bis zum 19. Jahrhunderten, die aus Privatsammlungen Ascher Bürger stammen.

Glasmuseum Moser
Kpt. Jaroše 46/19
360 06 Karlovy Vary
tel: 353 449 455


customerservice@moser-glass.com
 

Moser

Das Museum stellt die ruhmreiche Geschichte der Firma Moser vor, die im Jahre 1857 von Ludwig Moser gegründet wurde. Bestandteil der Ausstellung sind historische Exponate, Glasmacher-Werkzeuge, Medaillen, Dekrete und sonstiges historisches Schriftgut, Fotografien, Musterkollektionen, Kataloge und historische Werbematerialien. Ein Teil der Ausstellungen ist Lieferungen der Glasfabrik an Herrenhäuser und bekannte Persönlichkeiten gewidmet.

Buchbindermuseum in Loket
Městská radnice
TGM 1
Loket
tel: 352 684 350

Museum Loket

Das Buchbindermuseum wurde von der Stadt Loket im Jahre 2001 durch eine ständige Ausstellung im Schwarzen Turm eröffnet. Auf Initiative des früheren Bürgermeisters Jan Hadrava wurden Jan und Jarmila Sobota, führende Kunstbuchbinder und Stadtbürger von Loket, zur Gründung eines Museums bewogen. Jan und Jarmila Sobota waren nach ihrer Rückkehr aus den USA im Jahre 1997 Hauptinitiatoren der Gründung einer Genossenschaft tschechischer Buchbinder mit Sitz in Loket. Ihrer Popularität unter tschechischen Buchbindern und Sammlern, aber auch der persönlichen Freundschaft, die sie mit namhaften Buchbindern aus aller Welt verbindet, war es zu verdanken, dass dem Museum 90% aller Exponate gratis zur Verfügung gestellt wurden.

Zdeněk Bálek - Museum historischer Motorräder und Ausstellung "Tschechisches Spielzeug“
nám. 5. května 2
364 64 Bečov nad Teplou
tel: 606 737 041

Museum Bečov nad Teplou

Das Museum historischer Motorräder zeigt an die 40 historische Motorräder, aber auch historische Fahrräder und Motorradmotoren. Die Ausstellung wird ständig erweitert und durch neue Exponate, unter anderem durch historische Fahrräder bereichert. Manche der ausgestellten, völlig erhalten gebliebenen Exponate suchen weltweit ihresgleichen, manche von ihnen sind die einzigen, die es in Tschechien noch gibt. Die Ausstellung Tschechisches Spielzeug ist ein Zeugnis der tschechischen volkstümlichen Spielzeugherstellung in den klassischen Regionen unseres Spielwarengewerbes (Kroun, Skašov, Hlinecko) bis hin zur Herstellung heutiger tschechischer Spielzeugmacher, die sich auf die Verwendung natürlicher Materialien konzentrieren. Die einige Hunderte Exponate umfassende Ausstellung wird ständig erweitert. Teil der Ausstellung ist ein kleiner Shop, in dem man die hübschen Spielzeuge auch gleich zu kaufen bekommt.
Im Erdgeschoss kann man eine Ausstellung über die Entwicklung und Geschichte des Messerschmiedehandwerks und der Herstellung von Klingenwaffen besichtigen, rechts im Erdgeschoss befinden sich auch eine Verkaufsgalerie und ein Souvenirshop.

Schloss Mostov - Porzellanmuseum
Schloss Mostov

Mostov 1
350 02 Cheb

recepce@mostov.cz

Schlaggenwalder Porzellan

In den Räumen des Schlosses Mostov befindet sich ein Porzellanmuseum mit den Erzeugnissen der Firma Haas & Czjzek – der Ersten Porzellanmanufaktur in Böhmen. Über 200 Exemplare aus Antiquariaten und Privatsammlungen bekamen in Schloss Mostov einen würdigen Platz zu ihrer Präsentation. Handgemalte Knöpfe mit Litophanie, reich mit Kobalt und Gold verzierte Tee- und Kaffeeservice, aber auch einzigartige Vasen, Tabletts und Freundschaftsservice sind zu sehen. Die Zierde der Sammlung ist ihr figurales Porzellan. Von großem Seltenheitswert sind von Baronin Olga erworbene Ausstellungsstücke – ihr Fächer, Sonnenschirm oder ihre persönlichen Gewänder. Nicht minder wertvoll sind die Kopien verschiedener Briefe, Ansichtskarten oder Fotografien, die man von bisher lebenden Mitgliedern der Familie Haas erwarb.

Museum in Horní Blatná - Außenstelle des Bezirksmuseums
362 37 Horní Blatná 127
tel.: 353 892 046
nebo 353 892 000 , mobil: 775 971 322

sekretariat@kvmuz.cz

Museum in Horní Blatná

Das ursprüngliche Städtische Museum in Horní Blatná wurde im Jahre 1938 gegründet und Anfang der 50er Jahre wieder geschlossen. Im Jahre 1977 schuf das Karlsbader Museum eine neue Ausstellung, die den Zinnbergbau im Erzgebirge zum Mittelpunkt hatte. Zu sehen sind Modelle der Grubentechnik, Gezähe, Mineraliensammlungen und Zinngeschirr. Im Jahre 2001 wurde das Museum um eine kleine regionale Galerie erweitert. Das Museum ist überdies Teil des Lehrpfads Wolfspinge.

Jan Becher Museum
T.G.Masaryka 57, 360 76 Karlovy Vary
tel: 353 170 177, 186,156

muzeum@jan-becher.com

Jan Becher Museum

Teil des Museums ist auch ein Herstellungsbetrieb, der vor ungefähr 150 Jahren anstelle einer Apotheke errichtet wurde. Die Führungen in sechs Weltsprachen beinhalten eine audiovisuelle Vorführung, die Besichtigung historischer, mit der Firma Becher verbundener Exponate sowie eine Besichtigung der ursprünglichen Kellerungen und Herstellungsräume. Manche Räume bleiben den Augen der Besucher begreiflicherweise verborgen. Zum Beispiel die so genannte "Drogikamr" (Kräuterkammer) ist nur einer Handvoll Auserwählter vorbehalten. Hier, hinter wägen hinter verschlossenen Türen mehrmals pro Jahr erfahrene Hände die genaue Menge getrockneter Blüten und Blätter, zerriebener Rinde oder Wurzeln ab, um die genaue Mixtur der duftenden Mischung von zwanzig Kräutern und Gewürzen herzustellen - die Grundsubstanz des feinen Kräuterlikörs. Von den Eindrücken übermannt können die Besucher anschließend in der Museumsbar verweilen.

Museum in Nejdek - Außenstelle des Bezirksmuseums  
náměstí Karla IV. 238,
Nejdek 363 21
tel: 353 925 702

sekretariat@kvmuz.cz

Museum in Nejdek

In den Jahren 1976 - 77 wurde in diesem Bürgerhaus das Museum der Arbeiterbewegung eingerichtet. Nach der „Novemberrevolution“ (1989) musste die nun unpopulär gewordene Ausstellung einer völkerkundlich orientierten ständigen Ausstellung aus den Sammlungen des Karlsbader Museums weichen. Sie zeigt vor allem Exponate des Volkshandwerks, Keramik, Zinnerzeugnisse, Hinterglasmalerei und handbemalte Möbel. In seinem Erdgeschoss veranstaltet das Karlsbader Museum jeweils ein- bis zweimonatige thematische Ausstellungen.


Museum in Horní Slavkov - Außenstelle des Bezirksmuseums 
Pluhova 211
357 31 Horní Slavkov
tel: 352 688 130

sekretariat@kvmuz.cz

Museum in Horní Slavkov

Das Museum in Horní Slavkov befindet sich im neu sanierten Haus Nr. 211, dem Nachbarhaus des architektonisch wertvollsten Hauses in Horní Slavkov – des sog. Pflugk-Hauses (Pluhův dům - Nr. 497), mit dem es auch in Bezug auf seine bauhistorische Entwicklung verbunden ist. Das Haus ist ein eingeschossiges, unterkellertes Objekt mit glatter sechsachsiger Fensterfront ohne jegliche plastische Fassadengliederung. Der einzigartige, bewahrt gebliebene Raum der ehemaligen schwarzen Küche – dazumal wichtiges Element des Inneren eines jeden Bürgerhauses – ist von hohem historisch-dokumentarischem Wert. Die Konstruktion kann weder ihre Gotik-Renaissance-Herkunft, noch ihre Verwandtschaft zum sächsischen Typ der Stadtbebauung leugnen. Mit der intensiven Unterstützung der Stadt Horní Slavkov wurde das hiesige Museum im Jahre 2001 als Außenstelle des Bezirksmuseums Sokolov eröffnet. Die ständige Ausstellung zeigt die hauptsächlichen historischen Meilensteine auf und stellt bedeutende Bereiche menschlicher Tätigkeit vor, die die Geschichte und das Antlitz der Stadt geprägt haben.

Bergbaumuseum Krásno - Außenstelle des Bezirksmuseums 
Cínová 408
357 31 Krásno
tel: 352 688 740

sekretariat@kvmuz.cz

Museum Krásno

Das Bergbaumuseum Krásno ist eine Außenstelle des Bezirksmuseums Sokolov. Das Bergbaumuseum befindet sich auf dem Gelände des historischen Wilhelmschachts (Vilém), die auf dem Gellnauer Gangsystem gegründet wurde und mit einigen Unterbrechungen bis in die 90er Jahre des 20. Jhds. in Betrieb war. Auf dem Gelände des Wilhelmschachtes blieben verschiedene Schachtgebäude erhalten – Aufbereitungsanlage, Werkstätten, Förderturm, Maschinenraum, Betriebspforte und eine der ältesten Trafostationen auf unserem Gebiet. Das in den Jahren 1994 – 1998 rekonstruierte Hauptgebäude des Museums diente im 18. und 19. Jahrhundert zur Aufbereitung des Zinnerzes. Zur feierlichen Eröffnung der Ausstellungsräume kam es am 5. September 1998 aus Anlass des 2.Treffens von Bergbaustädten und -gemeinden aus ganz Tschechien, das in Krásno stattfand. Die ehemalige Aufbereitungsanlage dient heute als Hauptobjekt eines Bergbaumuseums unter freiem Himmel, das sich auf ein paar Hektar ausbreitet. Das eigentliche Museum ergänzen Reste der Förder- und Erzaufbereitungsanlagen, die schrittweise durch ein ganzes Netz von Lehrpfaden und -wegen zugänglich gemacht werden. Die Rekonstruktion der sonstigen Gebäude auf dem Gelände des Wilhelmsschachts fand in den Jahren 1998 - 2004 statt, im Jahre 2004 wurden sie der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Museum Jáchymov - Außenstelle des Bezirksmuseums 
Nám. Republiky 37
362 51 Jáchymov
tel: 353 811 695

sekretariat@kvmuz.cz

Museum Jáchymov

Die heutige „St. Joachimsthal im Spiegel der Zeit“ (Jáchymov v zrcadle času) genannte Museumsausstellung umfasst 15 Säle in zwei Etagen und wurde im Renaissance-Gebäude der einstigen Königlichen Münze aus dem Jahre 1536 errichtet. Die Besucher erfahren hier mehr über die Geologie und Mineralogie des Erzgebirges, archäologische Funde direkt in der Königlichen Münze, über den mittelalterlichen Erzbergbau, aber auch Wissenswertes über die Numismatik und das Münzwesen. Die Hauptattraktion des Museums ist das mechanische Modell eines erzgebirgischen Bergwerkes aus dem 16. Jahrhundert. Die Besucher nehmen aber auch Einblick in eine Ausstellung, die an das Leiden in den kommunistischen Arbeitslagern in der Umgebung von Jáchymov nach dem politischen Umsturz von 1948 erinnert. Das Museum ist dem Angedenken des namhaften Naturwissenschaftlers Georgius Agricola (1494 - 1555) gewidmet, dessen Leben und Werk eng mit St. Joachimsthal/Jáchymov verbunden war.

Museum Žlutice - Außenstelle des Bezirksmuseums 
Velké náměstí 1
364 52 Žlutice
tel: 353 393 357

sekretariat@kvmuz.cz

Museum Žlutice

Das Stadtmuseum wurde im Jahre 1910 gegründet. Schon damals verfügte es über reiche Sammlungen zur Geschichte der Stadt. Im Jahre 1953 übernahm es auch die Sammlungen des Städtischen Museums in Bochov. Im Jahre 1971 installierten die Mitarbeiter des Museums eine Ausstellung, die der Hussitenbewegung gewidmet ist. Im Jahre 1973 wurde das Museum in Žlutice offiziell zur Außenstelle des Bezirksmuseums. Im Jahre 1992 wurden die Ausstellungen um das Thema "Geschichte der Stadt“ bereichert. Bei der Besichtigung bekommt man auch den Kerker zu sehen, samt einer Ausstellung über das peinliche Gericht. Auch ein Teil der mittelalterlichen unterirdischen Räume unter dem Museumsgebäude wurden der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.