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Joachimsthal (Jáchymov) - die Zeche Eintracht (Svornost) 

Der Namen Eintracht (Svornost – Jednota) wird von dem Jahre 1530 zur Erinnerung an die Schlichtung des Streits von zwei Grubenbesitzern gebraucht. Die Grube zählt zu den ältesten Gruben in Joachimsthal. Erst wurde hier Silber-Erz gefördert, später dann Kobalt-, Arsen - Erz, dann Erz mit Radium für Farben und zum Schluss dann Uranerz. Die Förderung in dieser Zeche war überwiegend mit Gewinn begleitet. Schon im 17. Jahrhundert hat sich der Förderung die Stadt angenommen und einen beträchtlichern Anteil behielt sie bis in das Jahr 1843, als die Zeche die Staatsverwaltung übernahm. Der Förderschacht von dieser Zeche war in den 60. Jahren des 18. Jahrhunderts 292 Meter tief.

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ist es zum Rückgang der Uranfarbenpreise und in den neunzigen Jahren der Silberpreise gekommen. Deshalb wurde beschlossen am 1. Mai 1901 den Betrieb der Ostfelder einzustellen. Zu Fördersteigerung, schon aber im Zusammenhang mit der Entdeckung von Radium, ist es nach dem Entstehen des Tschechoslowakischen Staates gekommen. Die Joachimsthaler Bergwerke hat die Tschechoslowakische Staatsverwaltung übernommen. In der Zeit ab 1922 bis 1924 wurde die Zeche Eintracht geöffnet.

Während der Okkupation haben die Deutschen intensiv das Uranerz gefördert, das aber im Vergleich mit dem, wie die Förderung in den Fünfzigern gestiegen ist, unbedeutend war.

Am 14. Juni 1964 wurde die Zeche Eintracht in die Verwaltung den Tschechoslowakischen Staatsbädern übergeben. Auf der Sohle wurde ein neuer Stollen Curie in einer Länge von 2.390 m vorgetrieben worden, der das Heilwasser in die Kurhäuser führt. Später dann wurde ein neuer Entwässerungsstollen „Eintracht“ vorgetrieben. Es ist die einzige Joachimsthaler Zeche am Gebiet, den das Bad besitzt und die letzte, die auf dem Gebiet fast voll funktionstüchtig ist.