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Radtouristik in der Tschechischen Republik
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Egerradweg (Nr. 6)
Radwandertrasse Euregio Egrensis
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Radwandertrasse Nr. 35 (Nord)
Radwandertrasse Nr. 362
Radwandertrasse Nr. 352
Lokale RandwandertrassenExpand Lokale Randwandertrassen
Egerradweg 1
Egerradweg 2
Egerradweg 3
Egerradweg 4
Radwandertrasse Euregio Egrensis 

Verlauf und Profil der TrasseLänge der Trasse:  602 km (einschließlich aller Abzweigungen)
Schwierigkeitsgrad der Trasse:  mittelschwierige Trasse, stellenweise mit großer Überhöhung
Gesamtüberhöhung: 2753 m
Oberfläche der Wege:  überwiegend Asphalt, stellenweise befestigte Schotterwege
Verkehr:  Es überwiegen Ortsstraßen mit mäßigem Verkehr
Ist geeignet für: körperlich tüchtigere und erfahrene Radfahrer sowie für ältere Kinder

ALLGEMEINE INFORMATIONEN:
Logo der RadwandertrasseDer Radwanderfernweg Bayern – Thüringen – Sachsen – Böhmen führt durch das sehr attraktive Gebiet Euregio Egrensis, das in Europa wegen seiner Dichte der Kurorte einzigartig ist. Auch der Bergbau und die Mineralförderung hinterließen hier interessante Spuren in den ausgedehnten Teilen dieser Region.

Die Radwandertrasse Euregio Egrensis ist als Rundstrecke konzipiert und vor allem für Radtouristen bestimmt, die diese Länder kennenlernen möchten. Das Reisen auf der Trasse Euregio Egrensis bietet dem Radfahrer viel Freude an der Fahrt und hierbei besucht er attraktive Regionen wie das Fichtelgebirge, den Frankenwald, das Thüringische Schiefergebirge, das Thüringische und Sächsische Vogtland, das Erzgebirge, das Falkenauer Becken oder den Kaiserwald.

Die Trasse ist individuell wählbar, sodass Sie sich die Trasse individuell nach Belieben im Hinblick auf die persönlichen Interessen und auf die Kondition aufteilen können. Von Vorteil ist, dass Sie das Verkehrssystem EGRONET mit der Möglichkeit der Beförderung der Fahrräder in Anspruch nehmen können. Wir empfehlen jedoch, sich vorher nach dieser Möglichkeit und den Beförderungsbedingungen zu erkundigen.

MARKIERUNG DER TRASSE:
Die Radwandertrasse Euregio Egrensis ist in der Karlsbader Region durch kein eigenständiges Logo gekennzeichnet, wie es in Deutschland der Fall ist, da einstweilen die Verabschiedung der entsprechenden Legislative abzuwarten bleibt. Die Trasse führt daher über die bestehenden nummerierten Radwandertrassen.

Die Radwandertrasse führt in der Karlsbader Region über folgende markierte Trassen:
36A Halže/Griesbach - Žďár
36 Žďár - Broumov - Krásné
361A Krásné - Velká Hleďsebe - Mariánské Lázně
361 Mariánské Lázně - Mrázov - Klášter Teplá
362 Klášter Teplá - zámek Bečov - hrad Loket
6 (früher 204) hrad Loket - Karlovy Vary - Velichov
2198 Velichov - Ostrov - Abertamy - Potůčky/J.G.Stadt

REISEFÜHRER:
Für die Radwandertrasse hat die Vereinigung Euregio Egrensis einen ausführlichen, jeweils eigenständigen Reiseführer für den südlichen und nördlichen Teil der Trasse herausgegeben.

STRECKENBESCHREIBUNG:
Die Trasse führt von Bayern kommend auf das Gebiet Tschechiens an der Grenze Halže/Griesbach in der Pilsener Region. Ab der Grenze ist sie als Verbindungsstrecke 36A zur Radwandermagistrale Český les/Oberpfälzer Wald gekennzeichnet, an die wir im Dorf Žďár anschließen. Dann setzen wir den Weg bereits auf der Magistrale Nr. 36 in die Karlsbader Region fort.

Singende Fontäne in Mariánské LázněAuf der Trasse in der Karlsbader Region besuchen wir unsere schönste Kurstadt  - Mariánské Lázně (Marienbad) mit sorgsam gepflegten Parkanlagen. In die Stadt führt uns die geschützte Allee der Freiheit, wir durchqueren den nördlichen Teil der Stadt über den geologischen Park und fahren dann bergauf, vorbei an der Mescéry-Aussicht und am Millenium-Denkmal, nach Závišín, wo wir auf der Terrasse der Ausflugsgaststätte eine Erfrischung zu uns nehmen können.

Eine weitere interessante Rast können wir im Kloster in Teplá einlegen. Der angenehme Klostergarten und die interessante historische Bibliothek sind nicht die einzigen Orte, die uns hier zu beeindrucken vermögen. Ab der Wegscheide vor dem Kloster setzen wir die Fahrt auf der Trasse 362 über das Städtchen Teplá und Otročín fort. Dann fahren wir in das Tal des Flüsschens Teplá, in die Stadt Bečov hinab.

Das Schloss BečovDas Schloss und die Burg Bečov (Petschau) sind seit einigen Jahren eines der meistbesuchten Denkmäler in unserer Region. Auf das Schloss mit drei Besichtigungsrundgängen kommen die Besucher hauptsächlich wegen eines sehr wertvollen Denkmals – des Reliquienschreins des Hl. Maurus. Dieser gehört nach den böhmischen Krönungsinsignien zu unseren größten historischen Schätzen.

Von Bečov aus erwartet uns eine sich dahinziehende Steigung nach Horní Slavkov (Schlaggenwald). Diese Stadt liegt im Zentrum des Kaiserwaldes (Slavkovský les) und gemeinsam mit der Stadt Krásno gehört sie zu den ältesten Bergbaustädten in der Region. An der Wegkreuzung mit der Radwandertrasse 2135 können wir das Bergbaumuseum in Krásno besuchen oder den steinernen Aussichtsturm über der Stadt besteigen. In Horní Slavkov sehen wir die interessante Erzmühle Seidelhaus, die Festungskirche St. Georg (Jiří) und viele weitere Sehenswürdigkeiten.

Die Burg LoketDann fahren wir bereits hinunter in das Tal des Baches Dlouhá stoka nach Loket (Elbogen). Die Stadt wurde an einer Biegung der Ohře/Eger gegründet und das Zentrum der Stadt war stets die mächtige steinerne Burg. Heute finden wir auf der Burg die dem mittelalterlichen sog. peinlichen Recht (Folterrecht) gewidmete Ausstellung, die sich in den Kellerräumen befindet, wo einst das Verlies war. In der Stadt können wir darüber hinaus der Brauerei einen Besuch abstatten, die Stadtbefestigung besichtigen oder den Schwarzen Turm besteigen.

Auf dem Radwanderweg Ohře/Eger setzen wir die Fahrt entlang der Eger fort. Bei den Hans-Heiling-Felsen (Svatošské skály), die einen versteinerten Hochzeitsfestzug darstellen, überqueren wir die Hängebrücke und können hier auch eine Rast zur Erfrischung einlegen. Vor uns liegt bereits Karlovy Vary (Karlsbad).

Karlovy Vary aus dem AussichtspunktDie größte Kurstadt Tschechiens, die von Karl IV. gegründet wurde, bezaubert uns buchstäblich durch die schöne Umgebung. An den Hängen der umliegenden Hügel gibt es ein Geflecht von Waldwegen und Pfaden und wenn wir sie beschreiten, besuchen wir zahlreiche Aussichtspunkte, Aussichtstürme und denkwürdige Orte im Zusammenhang mit bedeutenden Besuchern der Stadt. Auf der Sprudelkolonnade spritzt in regelmäßigen Intervallen ein heißer Geiser empor und in seiner Umgebung können wir vom Wasser der vielen verschiedenen Sauerbrunnen kosten.

Von Karlovy Vary aus fahren wir auf der Radwandertrasse 204 weiter und in Velichov biegen wir auf die Radwandertrasse 2198 ab, auf der wir nach Ostrov (Schlackenwerth) gelangen. Hier sollten wir nicht den Alten Marktplatz (Staré náměstí) und das Areal des heiligen Bereichs beim Kloster auslassen. Bemerkenswert ist auch der Neue Platz (Nové náměstí) mit der typischen Nachkriegsarchitektur (Sorela).

Vlčí jámy (Wolfsbinge)Die Trasse führt weiter auf dem Radwanderweg entlang des Flüsschens Bystřice über Hroznětín und Merklín und schon geht es wieder bergauf in das Erzgebirge. Im Erzgebirge schlängelt sich die Trasse durch die Berggemeinden Abertamy, Pernink und Horní Blatná (Bergstadt Platten), um dann in Richtung Boží Dar fortzusetzen. Oberhalb von Horní Blatná biegen wir zum Hügel Blatenský vrch (Plattenberg) mit dem Aussichtsturm ab, wo die geheimnisvollen Vlčí jámy (Wolfsbinge), Reste des mittelalterlichen Bergbaus, sind.

Vom Plattenberg (Blatenský vrch) kehren wir auf unsere Trasse 2198 zurück und in Ryžovna (Seifen) können wir eine Rast in der Schäferhütte einlegen. Sie bietet hier mehrere Sorten Schafskäse an und man kocht hier ausgezeichnete Haluschki (Brimsennocken). Anschließend erwartet uns eine lange Abfahrt in die Grenzgemeinde Potůčky, die durch ihren Asia-Markt bekannt ist. Hier verlassen wir bereits die Tschechische Republik und werden von der ersten sächsischen Stadt – Johanngeorgenstadt – willkommen geheißen.